Karoline Gruber | Opernregie

  • Teatro Nacional de São Carlos Lissabon 2008
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Emmanuel Nunes
Das Märchen
2008 : Teatro Nacional de São Carlos Lissabon
Dirigent: Peter Rundel
Bühnenbild: Roy Spahn
Kostüme: Mechthild Seipel
Besetzung: Mattias Hölle, Graciela Araya, Andrew Watts, Musa Duke Nkuna, Chelsey Schill, Silja Schindler
Presse

Karoline Gruber und ihr Team schaffen zu Beginn eine Mischung aus Kindlichkeit und Bedeutsamkeit...im Lauf des Abends lässt mehr und mehr das Kino grüßen...Die ohnehin additiven Verfahren des Stückes werden in unendlichen Assoziationsspiralen weitergetrieben – ein Versuch, die klingende und gedankliche Endlosigkeit der Vorlage zu adaptieren, bisweilen auch ironisch zu brechen...Dieses Märchen passt vorzüglich in Fabrikhallen, wo das Publikum inmitten der klingenden Turbulenzen sitzen kann...Dreimal wurde „Das Märchen“ im Teatro Sao Carlos aufgeführt, vom Fernsehen aufgezeichnet und in vierzehn Theater des Landes übertragen...Am Ende wurden der Komponist und alle Mitwirkenden enthusiastisch gefeiert...
OPERNWELT

Karoline Gruber entscheidet sich in Lissabon für eine bunt kindliche Märchenwelt... Gesprochenes und Gesungenes verweben sich im Raum... Das ergibt eine beeindruckende Bühnenshow und ein beeindruckend vielfältiges Panoptikum an Gestaltungen und Wandlungen... Das Pathos einer Hoffnung auf eine bessere Zeit ist in der Oper hier einer resignativen Skepsis gewichen. So als wollten Komponist wie Regisseurin kundtun, dass sich in den letzten 200 Jahren allen Hoffnungen zum Trotz nichts zum Besseren hin verändert habe...

Die Verdopplung der Figuren in Sänger- und Sprecher-Stimmen hat Nunes selbst vorgeschrieben. Regisseurin Karoline Gruber treibt das Spiel weiter in eine Verdrei-, Vervier- und Vervielfachung durch Pantomimen und Tänzer...Live in vierzehn große Theater des Landes übertragen, soll die Aufführung rund elf Millionen Zuschauer erreicht haben, und damit mehr Rezipienten als je eine Opernuraufführung zuvor...
NEUE MUSIKZEITUNG

If Das Märchen is not remembered by future generations as a milestone in Portuguese music history, it will not be because the Teatro Nacional de Sao Carlos did not try. Nunes’ opera is a colossal affair, calling for huge instrumental forces, a large cast of singers and actors, chorus and electronic spezial effects. The Lisbon team has lavished love and care upon it, providing all this and much more...
FINANCIAL TIMES